Blind im Zielanflug: Aktive Abwehr gegen EO/IR-Endphasenkorrektur von Drohnen

Der ATOMZA ist als System zur Abwehr moderner unbemannter Bedrohungen ausgelegt, insbesondere solcher Drohnen, die in der Endphase ihres Anflugs auf optische (EO) oder Infrarot-Zielerkennung (IR/IIR) angewiesen sind. Diese Sensoren ermöglichen es Angriffsdrohnen, auch ohne GPS präzise auf ein Ziel zuzusteuern, indem sie visuelle Merkmale oder Wärmesignaturen verfolgen. ATOMZA setzt genau an dieser Verwundbarkeit an.

Zunächst erkennt ATOMZA anfliegende Drohnen durch passive und aktive Sensorik, etwa Radar, Funkaufklärung oder optische Detektion. Sobald eine Bedrohung identifiziert ist, kann das System gezielt Gegenmaßnahmen auslösen, die speziell auf kamera- oder IR-gestützte Zielsysteme wirken.

Gegen optische Zielerkennung kann ATOMZA beispielsweise visuelle Blend- oder Verschleierungsmaßnahmen einsetzen. Dazu gehören intensive Lichtquellen und gerichtete Stroboskop-Blendung. Da EO-Suchköpfe auf klare Bildmerkmale angewiesen sind, führen solche Maßnahmen dazu, dass die Drohne ihr Ziel nicht mehr zuverlässig identifizieren oder verfolgen kann.

Bei infrarotgelenkten Drohnen zielt die Abwehr auf die Manipulation der Wärmesignatur, um das tatsächliche Ziel für den IR-Sensor unauffällig zu machen oder alternative, attraktivere Wärmepunkte zu erzeugen. Die Drohne wird dadurch entweder abgelenkt oder verliert die Zielbindung vollständig.

Ein weiterer Ansatz besteht in der Störung der Bildverarbeitung selbst. Moderne Systeme können Muster erzeugen, die automatische Zielerkennungsalgorithmen verwirren, etwa durch dynamische Lichtsignaturen oder bewegte Täuschobjekte. Besonders KI-gestützte Suchköpfe reagieren empfindlich auf unerwartete visuelle Szenarien, was zu Fehlklassifikationen oder Abbruch des Angriffs führen kann.

Durch die Kombination dieser Maßnahmen kann ATOMZA Drohnen mit EO/IR-Endphasenkorrektur nicht nur physisch bekämpfen, sondern bereits vor dem Einschlag „blind“ machen oder auf ein falsches Ziel lenken. Dies ist besonders wichtig gegen GPS-unabhängige Präzisionsdrohnen, bei denen klassische elektronische Störmaßnahmen allein nicht ausreichen.

Insgesamt stellt ATOMZA damit einen mehrschichtigen Schutz dar, der speziell auf die Schwächen sensorbasierter Zielsuche ausgerichtet ist und sowohl autonome als auch ferngesteuerte Angriffsdrohnen wirksam neutralisieren kann.



Active Tactical Optical Mitigation for Zone Awareness

 

ATOMZA ist für zivile und militärische Anwendungen konzipiert. Es nutzt gezielte, hochintensive Lichtstrahlen, um Drohnen am Nachthimmel sichtbar zu machen und ihre Bewegungen zu verfolgen. Die leistungsstarke Lichtquelle des Systems stört die optischen Sensoren der meisten Drohnen und kann diese vorübergehend außer Gefecht setzen. Darüber hinaus beeinträchtigt es die Sicht des Piloten und erschwert die visuelle Navigation und verhindert damit Aufnahmen oder Übertragung nutzbarer Bilddaten.

 

 

 

 

 

 

 

 



Konzept
 

Der ATOMZA greift das funktionale Grundprinzip des historischen Flakscheinwerfers – zielgerichtete, gerichtete Wirkung zur Detektion, Verfolgung und Beeinflussung luftgestützter Ziele – auf und überführt es unter Nutzung moderner Technologien in ein zeitgemäßes Einsatzmittel.

Die einsatzrelevanten Schwächen damaliger Systeme, insbesondere hohes Systemgewicht, logistischer Aufwand, signifikanter Energiebedarf, ausgeprägte thermische Signatur sowie eingeschränkte Bedien- und Integrationsfähigkeit, wurden konsequent eliminiert. ATOMZA nutzt energieeffiziente Komponenten, signaturreduzierte Baugruppen und ein digitales Bedien- und Steuerungskonzept.

ATOMZA ist für den vernetzten Einsatz innerhalb eines mehrschichtigen Counter-UAS-Systems ausgelegt und kann sowohl autark als auch integriert in bestehende Führungs-, Sensor- und Wirkmittelverbünde (C2/C4ISR) betrieben werden.
Das System erhöht die Reaktionsfähigkeit im Objektschutz sowie im Einsatz beweglicher Kräfte und schließt eine Fähigkeitslücke im Bereich der nicht-kinetischen, skalierbaren Wirkung gegen unbemannte Luftfahrzeuge.

 

 

Unterschied zu klassischen laserbasierten Systemen

Atomza ist kein Laser-Neutralisationssystem!

 

Laserbasierte Drohnenabwehrsysteme, wie sie z. B. von manchen Rüstungsherstellern entwickelt werden, nutzen fokussierte hochenergetische Laser, um Drohnen:

- physisch zu beschädigen (z. B. Struktur/Bauteile erhitzen),

- oder die Steuer-/Kommunikationselektronik zu zerstören.

Solche Laserneutralisationen wirken kinetisch bzw. thermisch – sie sind echte Laserwaffen.

 

 

ATOMZA verwendet dagegen kein Hochenergie-Laser-Neutralisationssystem. Stattdessen nutzt es:

- intensive photonische Lichtquellen (LED/Lichtstrahlen),

- um visuelle Sensoren zu stören – nicht, um physisch zu zerstören.

 

 

 

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